![]() | 17. August 2008 Hochzeit Hallo zusammen, als Freund, Bekannter, Opfer, Kamerabesitzer, habe ich nun die Ehre, eine Hochzeit auf Bildmaterial zu bannen. Tolle Sache... wenn ich wüsste worauf zu achten ist. Da mein Bereich momentan eher noch das Studio ist, bin ich jetzt ein bisschen ratlos. Wer hat denn schon Erfahrungen und kann mit Tipps und Kniffen zur Seite stehen. Schließlich sollen das ja schöne Bilder werden und keine Laienschnappschussserie. Über rege Beteiligung würde ich mich sehr freuen Danke und viele Grüße Steffen |
![]() | 17. August 2008 überkleg Dir was Dir wichtig war/wäre wenn der Tag deiner Tage ins Bild gesetzt werden sollte. Location also Ort sollte gut gewählt werden , z-.B. romantische Holzbrücke oder Blumengarten ,Pavillon. GGf. Filter einen Weichzeichner mit nehmen ansonsten würd ich mir genauso Mühe geben wie bei Aktfotos grins |
![]() | 17. August 2008 bevor du da knipst, stell dich dem pfarrer vor und frage was du alles du darfst und was nicht. es gibt welche die dulden das nicht das man da fotos macht. ganz wichtig ist in der kirche der ring tausch. der dauert nur wenige sekunden. da musst du dich schon vorher informieren wo du stehst das du die hände fotografieren kannst und die gesichter wenn die sich küssen. super wichtig! damit steht und fällt eigentlich die hochzeitfotografie. am besten ist du teilst dir das ein: kirche ohne gäste, kirche mit ankommenden gästen, einmarsch der braut. danach ist erstmal ein wenig ruhe und du kannst in ruhe rum laufen und die gäste fotografieren, den pfarrer, den orgelspieler, die kerzen oder andere eindrücke der kirche. ab und zu werden angehörige nach vorne kommen und was vorlesen, das solltest du auch knipsen. dann folgt irgendwann der ausmarsch, da solltest du auch schnell sein um vor dem ausgang zu stehen und den ausmarsch des brautpaares zu fotografieren. draussen wird gratuliert, da solltest du auch möglichst alle gäste drauf bekommen. hab immer ein ohr offen für mögliche events die sich die angehörigen haben einfallen lassen. ballons steigen lassen, tauben fliegen lassen, etc. im grunde musst du immer ein schritt dem brautpaar voraus sein. wenn es zeitlich geht, würde ich die portraitbilder für das hochzeitspaar nach der buffeteröffnung machen, damit die gäste schonmal essen können und nicht ne stunde oder so warten müssen mit leeren magen. wenn die portraitfotos am selben ort gemacht werden wo gefeiert, umso besser. ansonsten mit dem brautpaar sprechen wen die alles auf den fotos haben wollen. wenn du nicht weisst was für portraifotos du machen sollst, dann google einfach mal hochzeitsfotos oder wedding, da bekommste anregung und kannst das ein oder andere ausprobieren. denk dran es ist der wichtigste tag ím leben der beiden. das sollte man nie mit einem einfachen shooting vergleichen. denn diesen tag kann man nicht wiederholen. ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. |
![]() | 17. August 2008 ich glaube, dass fotod100 schon alles zusammengefasst hat. wichtig wäre es meiner meinung nach auch, sich mit dem paar abzusprechen, was sie für vorstellungen haben. dafür einfach bi anderen fotografen gucken und ein paar bilder als beispiele ausdrucken. so habe ich es jedenfalls gemacht. gruß andré |
![]() | 17. August 2008 Uiiiii Danke Euch dreien! Auf so schnelle und gute Antworten war ich jetzt nicht gefasst. Ihr seid super! Sollte noch jemandem ein Hinweis einfallen, wird dieser gerne angenommen. Viele Grüße Steffen P.S. habe ich schon danke gesagt? |
![]() | 17. August 2008 Noch eine Kleinigkeit... Zunächst Gratulation an D100 für die Zusammenfassug. Eine Kleinigkeit habe ich noch: ...Redundanz ist bei Hocheitsfotos sinnvoll. Sollte irgendetwas schiefgehen, sollte man auf Ersatzmaterial/Backups zurückgreifen können. Hochzeiten fotografiere ich nur mit Partner. So haben wir zwei Mann mit unterschiedlichen Perspektiven am Altar und können auch die Hochzeitsgäste auf beiden Seiten des Kirchenschiffs fotografieren, ohne durch die Kirche oder am Altar vorbei rennen zu müssen; denn das ist ein no-go. Auch hat man dann bessere Portrait-Positionen für Braut UND Bräutigam. Ebenso spricht man sich dann für den Einmarsch und den Ausmrsch ab. Einer steht am Portal, einer begleitet den Ein-/Ausmarsch, etc. Und wenn du dann noch Gelegenheit hast, an der Generalprobe teilzunehmen, ist dies die Goldrandlösung. In diesem Zusammenhang versichern wir dem Pastor, dass wir dezent im Hintergrund fotografieren werden und schlagen vor, dass man sich auch mit den Familien der Brautleute darüber einigt, dass es kein rumrennen am Altar durch andere "Mitknipser" gibt. Desweiteren setze ich nur verlässliches Material ein, wie zum Beispiel Speicherkarten, die keine Ausfälle hatten, Blitze und mindestens drei Akku-sätze für den Blitz und zwei Sätze für die Kamera, etc... Das erste Backup des Materials wird dann direkt nach der Messe noch im Auto auf den Laptop gezogen. !b |
![]() | 17. August 2008 Also ich kriege schon Herzklopfen .... ... wenn über diese Thema lese. Das meiste ist gesagt worden - denke aber ich habe noch 2 wichtige Punkte. Vorher mal in die etsprechende Location begehen und das vorhandene Licht begutachten und praktikabele ISO-Einstellung bei notwendiger Blendenöffnung notieren. Falls es dann eng wird möglicherweise im RAW-Format arbeiten. Meine Canon kann parallel RAW und JPG, in dem Falle passen auf eine 4 GB-Karte ca. 270 Fotos. |
![]() | 17. August 2008 Wir hatten extrem Glück bei unseren Fotografen. Die beiden sind auch Hobbyfotografen und haben sich verdammt Mühe gegeben. Aus ca 100 Bildern wurden die besten 400 bearbeitet und ... wir weichen vom Thema ab... Die beiden waren jedenfalls auch zu zweit, sie hang an der Braut, er am Bräutigam. Es wurde alles fotografiert: der Brötchenkauf am Morgen, das Stylen / Rasieren / Schminken, der Schminktisch, die Schuhe, das Anziehen usw. Beim Standesamt waren so die Kernmomente die Unterschrift, der Ringtausch, der "offizielle Kuss", die Gratulationen danach. Es wurde das Essen fotografiert (beim Sektempfang und auch Abends, bevor das Buffet gestürmt wurde), die Gäste, die Hochzeitstorte (bevor sie vernichtet wird), diverse Gruppenfotos mit den Eltern des Brautpaares usw. Dann natürlich die "klassischen, gestellten Fotos": Brautpaar vor Baum, zwischen den Ästen, er fängt sie auf, beide Hände übereinandergelegt und die Ringe präsentierend usw. Fotografier das Anschneiden der Hochzeitstorte, den Eröffnungstanz, diverse Spielchen usw. Wir sind dankbar für die ca. 400 Fotos Viel Spass und Erfolg dupaar78 |
![]() | 17. August 2008 vergess die details nicht,... |
![]() | 17. August 2008 Das ist genau die richtige Richtung. Für die Details wurden wir bei den Bildern hinterher beneidet und erhielten Kommentare wie: "an sowas denkt man ja meistens nicht". @RavenFox: Das Bild ist klasse! |
![]() | 17. August 2008 Danke... ...eben diese Detailfotos geben hinterher die Stimmung wieder. Weitere Detail-Ideen wären... Kirchenfenster Gläser Tischgedecke Hände Kleidungsdetails Gestecke Sektgläser und, und, und Dieses Bild ist wirklich nebenbei entstanden. Das Gesteck ist jenes auf der Motorhaube des Hochzeitsautos. Und die Motorhaube gibt halt einen guten, neutralen Hintergrund. Anschließend kann ich nur wärmstens empfehlen, ein Fotobuch mit Ledereinband zu gestalten. Nicht so ein billiges Aldi-Ding, sondern eines von Fotobuch.de. Die sind einfach die besten. Da kommen die Detailfotos besonders gut. !b P.S.: Als ich eben RAW und jg gelesen habe, hat es mich geschüttelt. Solche Ereignisse immer auf RAW fotografieren, denn die Lichtverhältnisse sind nicht einfach und man wird sicher nacharbeiten müssen. Auf jpg kannst du dann locker verzichten. |
![]() | 17. August 2008 geschüttelt? P.S.: Als ich eben RAW und jg gelesen habe, hat es mich geschüttelt. Solche Ereignisse immer auf RAW fotografieren, denn die Lichtverhältnisse sind nicht einfach und man wird sicher nacharbeiten müssen. Auf jpg kannst du dann locker verzichten. Natürlich im RAW-Format aber willst Du nachher alle Dateien konvertieren? Welches Brautpaar kann denn RAW-Dateien anschauen? Also nochmal, meine kann beide Dateien parallel abspeichern. Die RAW-Dateinen werden bei Bedarf bearbeitet und alle anderen gibt es im JPG-Format Richtig lesen dann schüttelt es nicht so sehr |
![]() | 17. August 2008 ich kann lesen... Aber jpg ist einfach Fehl am Platze. Alle Bilder bedürfen der Nachbearbeitung. Und das Brautpaar sollte sie nicht vorab sehen. Falls doch, dann lass doch schnell mal einen Konverter drüberlaufen. Aber ich bleibe dabei: jpg hat bei den Licht- und Aufnhmeverhältnissen nichts zu suchen. !b |
![]() | 17. August 2008 RAW jpeg ist schon klar, ich mach eh fast alles in RAW, aber das sollte ja nicht Thema sein, trotzdem vielen Dank für den Hinweis doktormogul. Macht aber ruhig weiter mit den Vorschlägen und Hinweisen. Ab jetzt würde ich sagen, die sollen lieber nen Profi engagieren. Schlotter..... MERCI |
![]() | 18. August 2008 Schlotter hätte ich da auch -- was mich nicht davon abhalten würde, es zu tun. Allerdings nur mit Partner. Zu leicht verpasst man sonst etwas. Den übrigen Hinweisen zu Anfang gibt es nichts hinzuzufügen, da spricht einer aus Erfahrung (nehme ich an). ZUm Thema RAW: Zustimmung -- da gibt es kein "möglicherweise". Das parallele JPEG würde ich abschalten, das macht nur die Kamera langsamer und die Speicherkarte voller. In dem Zusammenhang sind schnelle Speicherkarten erwähnenwert. Manches erwischt man am besten, wenn man die Serienbildfunktion verwendet. Gerade bei RAW ist die Grenze eh viel zu schnell erreicht. |