Größe der Pixel bei Änderung der Auflösung?

Da ich nicht genau weiß, wie ich das suchen soll via google, dachte ich mir mal ich frage hier einfach im Forum mal…

06. Dezember 2011
Größe der Pixel bei Änderung der Auflösung?

Hallo zusammen...

da ich nicht genau weiß, wie ich das suchen soll via google, dachte ich mir mal ich frage hier einfach im Forum mal nach...

In meiner neuen Canon EOS 550d kann ich ja nun diverse Auflösungen einstellen...

zum 1. 18 MP
zum 2. 8 MP

Ändert sich da nun die Größe der Pixel auf dem Sensor oder ist bei 8MP dann nur ein Ausschnitt aus den 18 MP zu sehen auf dem Bild?

Vielen Dank schon einmal für die Erklärungen, welche hoffentlich für einen Laien verständlich, die hier geschrieben.

SeinWeg
06. Dezember 2011

hallo,

logischerweise wird bei geringerer auflösung kein ausschnitt des bildsensors heran gezogen bzw. nicht äussere teil des sensors abgeschaltet.

richtig ist das die ganze fläche des sensors verwendet.

vg. guido
06. Dezember 2011
Mehr Fläche = bessere Quali?

Nach der Logik von Guidinger würde ich also bei kleinerer Auflösung eine bessere Lichtausbeutung erhalten und weniger Rauschen...?! *gruebel*
06. Dezember 2011

Mehr Fläche = bessere Quali

ich glaube das du etwas falsch verstanden hast.

egal welche auflösung man an seiner kamera einstellt, es wird immer die ganze fläche des sensors verwendet.

aufgenommen werden die fotos mit der vollen auflösung.
der kamerainterne rechner aber rechnet die digitalen daten herunter als wären weniger pixel vorhanden.

von mehr fläche war nicht die rede.

ob eine änderung der auflösung einfluss auf das rauschverhalten hat bzw. sich im bildergebnis in sachen rauschen niederschlägt ist mir nicht bekannt und möchte ich weder verneinen noch bejaen.
06. Dezember 2011

Nach der Logik von Guidinger würde ich also bei kleinerer Auflösung eine bessere Lichtausbeutung erhalten.....


selbstverständlich ist das nicht so und du liegst mit deiner interpretation falsch.

die lichtausbeute hat rein gar nichts mit der auflösung (pixelanzahl eines sensors) zu tun.
06. Dezember 2011
Rauschen

ob eine änderung der auflösung einfluss auf das rauschverhalten hat bzw. sich im bildergebnis in sachen rauschen niederschlägt ist mir nicht bekannt und möchte ich weder verneinen noch bejaen.
Da muss man zwei Sachen unterscheiden.
(a) größere Sensorpixel rauschen weniger. Ein doppelt so großer Sensor hat die vierfache Fläche und rauscht nur ein Viertel. (Die Elektronik hat viermal soviel Licht zur Verfügung.)
(b) beim elektronischen Verringern der Auflösung hängt es vom Algorithmus ab, wie stark das Rauschen durchschlägt. Das geht von "da ist ein starker Pixel, das muss ein Detail sein, den lasse ich so" (gar keine Rauschverminderung) über "den Mittelwert aller betroffenen Pixel" (in diesem Beispiel: halbes Rauschen (nicht ein Viertel, wie man denken würde, aber auf die Mathematik hierzu geh ich jetzt mal nicht ein *zwinker* )) bis zu "ich ignoriere die 'überschüssigen' Pixel" (wiederum gar keine Rauschverminderung).
(c) deine Kamera liefert (im Zweifelsfall – es gibt Ausnahmen (Foveon-Sensor)) keine bunten, sondern rote/grüne/blaue Pixel, aus denen die eigentlichen bunten Bildpixel erst berechnet werden müssen. Das macht die Sache noch um Einiges komplizierter, aber mit Sicherheit nicht rauschärmer.

Ich tendiere dazu, grundsätzlich RAW zu fotografieren und das Runterrechnen etc. erst im Rechner zu machen. Die Algorithmen sind einfach besser. Viele RAW-Bearbeitungsprogramme haben auch mehrere zur Auswahl, zumal es immer wieder mal Motive gibt, bei denen die 'eigentlich beste' Berechnungsmethode nur Schrott liefert.
06. Dezember 2011

das sehe ich ebenso.
vg. guido
06. Dezember 2011
Ich fotographiere....

.... auch grundsätzlich in RAW und mach den Rest am PC. *zwinker*

Ausnahme: ich brauch mal schnell Bilder von Gegenständen (z.B. für eBay oder Mailversand), die mach ich dann direkt in der Kamera als JPG in schlechtester Auflösung (.z.B. VGA), was halt die Kameraeinstellung hergibt.

Zur Technik: die belichtete Sensorfläche bleibt immer gleich. Bei bestmöglicher Auflösung wird auf dem Sensor jedes einzelne Pixel einzeln verwendet. Stellt man ´ne ganz schlechte Auflösung ein, wird zwar ebenfalls der ganze Sensor belichtet, aber es werden auf dem Sensor rechnerisch einfach mehrere benachbarte Pixel zu einem "größeren" Pixel zusammen gefaßt. Daher dann eben auch die schlechter Bildschärfe.
06. Dezember 2011

Es bringt in Sachen Rauschen sicher ein besseres Ergebnis, wenn Du die Kamera auf 8 MP statt 18 MPO einstellst Durch das Verkleinern des Bilder fallen einige Informationen unter den Tisch und dazu gehört insbs. das Rauschen. Sinnvoll ist das ganze jedoch nicht. Der weitaus bessere Weg ist es, das Bild bei 18 MP im RAW-Format aufzunehmen und dann weiterzuverarbeiten. Zum einen kannst Du es in voller Auflösung per Software entrauschen, was i.d.R. erheblich bessere Ergebnisse bringt, als wenn Du es der Kamera überlässt und in JPG fotografierst, zum anderen kannst Du es auch noch runtersamplen und den Rauschanteil weiter verkleinern. Letzteres sollte aber selten notwendig sein, weil das Original-Bild meist nicht 1:1 benötigt wird sondern deutlich verkleinert betrachtet oder gedruckt wird, dann fällt das Rauschen sowieso weniger auf. Aber von vorneherein von der Kamera runtersamplen zu lassen ist der schlechteste Weg, sind die Bildinformationen einmal weg bekommst Du sie nicht mehr wieder.

Der beste Weg, um rauscharme Bilder zu bekommen, ist es, eine von Natur aus rauscharme Kamera zu nehmen (Faustregel: je größer der Sensor desto geringer das Rauschen, je weniger Pixel pro Fläche desto geringer das Rauschen) und sie mit einem so weit offenen Objektiv zu betreiben, dass man die ISO nicht so hochdrehen muss.

Wobei moderne Kameras da schon echt gut sind, ich kann mit meiner D7000 (16 MP APS-C) im Bedarfsfalle auch mal mit ISO3200 fotografieren um z.B. keinen Blitz benutzen zu müssen und das Ergebnis ist, wenn man es nicht gerade sehr groß ausbelichten will, durchaus gut brauchbar. Ich fotografiere aber grundsätzlich RAW und entrausche bei Bedarf hinterher am PC.
06. Dezember 2011

So nach eine Mütze voll Schlaf, habe ich nun die Antworten auf meine Fragen gelesen und wollte mich dafür bedanken...

Wobei aus den Antworten neue Probleme auftreten für mich...

Ich hab von Bildbearbeitung NULL ( 0 ) Ahnung, was mich bisher dazu brachte, die Bilder in 18MP JPG aufzunehmen...

dadurch halt eine Menge Müll zu produzieren und die vereinzelt guten Bilder dann einfach so zu nehmen, wie sie mir die Kamera gibt...

deswegen bin ich auch so froh, dass es heute alles digital ist und daher der Kostenfaktor nicht proportional zum Fotografieren steigt durch Filmentwicklung und Fotoausdrucke...

Ich denke ein simples umwandeln von RAW in JPG sollte Softwaretechnisch für mich machbar sein...

aber von dem Rest hab ich keine Ahnung und muss gestehen es sind für mich einfach andere Welten...

um meinem eigenen Anspruch an ein Bild irgendwann einmal gerecht zu werden, bin ich mir durchaus bewusst, dass ich auch das mal lernen sollte, aber wie schnell man das schafft, ich hab keine Ahnung...

Liebe Grüße SeinWeg
06. Dezember 2011

Du musst a) keine Angst vor der Bearbeitung haben und b) auch keine Ahnung haben. Zum einen kann man per learning-by-doing schon eine Menge herausfinden, zum anderen ist es für die reine Umwandlung von RAW in JPG nicht nötig überhaupt irgend etwas zu wissen, das kann der Konverter alleine. Erst wenn Du nachträglich etwas ändern möchtest, musst Du anfangen Dich inhaltlich damit zu beschäftigen. Was Dir schnell gelingen wird, ist eine leicht über- oder unterbelichtete Aufnahme (ich kann z.B. aus meinen RAWs noch +-2 Blenden rausholen, was es ermöglicht auch eine mal etwas danebengegangene Aufnahme evtl. noch zu retten) zu retten oder den Weißabgleich zu setzen, wenn die Automatik daneben lag. Alles was Du machst ist nicht destruktiv, d.h. Dein RAW bleibt immer im Ausgangszustand, die Änderungen werden quasi als Textdatei mit Befehlen dazu gespeichert, so dass Du auch später immer wieder noch ein unverändertes Bild haben kannst und alle Änderungen nochmal korrigieren kannst.

Das einzige, was Du brauchst ist ein ordentlicher RAW-Konverter. Den aktuellen von Canon kenne ich nicht, aber damals bei meiner Eos 10D war DPP schon ganz brauchbar, dürfte sich ja nicht verschlechtert haben.

Wenn Du dann mal irgendwann ein bischen weiter bist, kannst Du auf die nächste Stufe umsatteln, bei mir ist es Aperture zum RAW-Entwickeln und als Datenbank und Photoshop Elements 10 (gabs letzte Woche für konkurrenzlose 39€ neu) zum Bearbeiten.
06. Dezember 2011

@SeinWeg_ihrZiel

Du kannst an deiner kamera einstellen ob du ausschließlich deine Fotos in RAW Format oder RAW und JPG oder JPG alleine Aufnehmen möchtest.....

Fotos in JpG sind schon kompromimiert,

dies ist ein Verfahren ähnlich wie bei MP3 bei Musikdateinen
06. Dezember 2011

@ BodySoul_Art

Vielen Dank für deine Antwort...

Die Einstellungen in der Kamera hab ich dank Handbuch gefunden...

Bisher hatte ich nur JPG, weil ich einfach keine Bilder bearbeiten kann...

Ich werde jetzt auf RAW umsteigen und hoffe das es mich weiterbringt und ich die Bearbeitung lerne, sodass ich einfach mehr Qualität in meine Bilder bekomme...

Dann brauch ich aber einfach noch Speicherkarten, denn 100 Bilder auf ne 4GB Karte ist echt wenig...

Oder reicht denn auch ne Class 6 Karte für RAW-Aufnahmen?

Hatte mir eine SanDisk Extreme SDHC mit 30MB/s gekauft...

Danke für Eure Hilfe...

Liebe Grüße SeinWeg
06. Dezember 2011

Eine Class 6 reicht bei deiner Canon 550 D.

Kann dir nur Raten keine günstige Karte zu kaufen....

Raw kannst du mit dem bei deiner Kamera mitgelieferten Programm bearbeiten..
06. Dezember 2011

@seinweg_ihrziel
Du bist neu, definitiv und ich lege Dir ans Herz ein paar Kurse zu belegen (VHS geht) und für den Anfang ein vernünftiges Abo einer Fotozeitschrift zu holen (ich persönlich mag die digital Photo und die Photographie). Das hilft Dir Stück für Stück weiter. Da werden Grundlagen erklärt.

Also:
Ich denke ein simples umwandeln von RAW in JPG sollte Softwaretechnisch für mich machbar sein...
die JPEG Umwandlung in der Kamera ist nicht nur simples komprimieren (nicht kompromieren...) der Daten. JPEGs werden in der Kamera geschärft, der Kontrast wird angehoben, ebenso die Sättigung. Den Unterschied kannst Du ganz gut sehen, wenn Du RAW + JPEG aufnimmst.
Speicherkarten: die Geschwindigkeit sagt Dir wie schnell die Daten darauf abgespeichert werden können. Ist also wichtig, bei Serienaufnahmen (Dauerfeuer) und Videos.
RAW: mach nicht den Fehler, schlecht zu fotografieren und dann per Bearbeitung schlechte Bilder zu retten. Lerne lieber gleich besser zu fotografieren und deine Kamera zu kennen. Darum: bleib erst einmal bei JPEG und schule Dein Auge für Bildkomposition, Dynamikumfang. Beherrsche die Technik. Und dann kannst Du mal mit RAW und BEA anfangen. Sonst hockst Du mehr hinter dem Rechner, als am Auslöser, so wie ich auch am Anfang und leider auch jetzt noch und wie viele viele andere hier auch.
Fotografieren, nicht retten!

vg

P.S. Nachbearbeitung der Bilder am Rechner ist nur sinnvoll, wenn Du einen kalibrierten Monitor hast. Ausgenommen sind Nachschärfen, quasi alles außer Farbkorrekturen. Ah ja und der Monitor sollte was taugen.

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